Lesung und Gespräch

Deutsch-Israelische Literaturtage 2021 / II

Sa 4.9.
18:00 Uhr
7 € / erm. 4 €

»Ausnahmezustand«

Im Garten und als Live Stream

In deutscher und hebräischer Sprache

Lizzie Doron und Antje Rávic Strubel diskutieren darüber, welche Kräfte sich mobilisieren lassen und wie sich eine Umkehr herbeiführen lässt, wenn eigentlich alles bereits verloren scheint.
Moderation: Shelly Kupferberg

Lesung der deutschen Texte: Frank Riede

Die Deutsch-Israelischen Literaturtage 2021 werden von den Dolmetscher*innen Alexander Mann (hebräisch-deutsch) und Katia Manor (deutsch-hebräisch) verdolmetscht.

»Alles auf Anfang?« – so lautet das Motto der Deutsch-Israelischen Literaturtage in diesem Jahr. Auf Einladung des Goethe-Instituts und der Heinrich-Böll-Stiftung diskutieren neun Autorinnen und Autoren vom 1. bis 4. September 2021 in Berlin, wofür Krisen gut sind, wie sie bewältigt werden können und ob sich durch sie wirklich etwas ändert. Bei der Eröffnungsveranstaltung im Deutschen Theater stellen sich Etgar Keret und Terézia Mora die Frage, was mit Blick auf aktuelle Krisen zu tun ist. Die folgenden Lesungen und Diskussionen im Literaturhaus Berlin, dem diesjährigen Kooperationspartner der Deutsch-Israelischen Literaturtage, befassen sich mit dem Phänomen der Krise und ihren Auswirkungen vor dem Hintergrund der deutsch-israelischen kulturellen Beziehungen.

Krisen gehören zum Leben jedes Einzelnen, gehören in Familien, es gibt sie zwischen einzelnen Ländern und auf globaler Ebene. Ob Brexit, Finanz- oder Klimakrise, erzwungene Flucht oder die Covid-19-Pandemie – all diese Phänomene stellen die Art unseres Zusammenlebens infrage und lassen uns jedes Mal aufs Neue sagen, dass nichts mehr so sein kann wie zuvor.

 
»Was zu tun ist«

Die Eröffnungsveranstaltung am 1. September um 20:00 Uhr im Deutschen Theater Berlin steht unter dem Titel »Was zu tun ist«. Schriftsteller Etgar Keret und Drehbuchautorin, Übersetzerin und Schriftstellerin Terézia Mora blicken auf die Schlüsselmomente in Krisenphasen und auf die Glücksmomente im Alltag, die uns möglicherweise zu verstehen geben, was zu tun ist. Zum Auftakt der Deutsch-Israelischen Literaturtage sprechen Carola Lentz, Präsidentin des Goethe-Instituts, und Ellen Ueberschär, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung.

Branchentreff

In einem Fachgespräch zum Thema »Titel, Themen und Verlage: Wie steht es um die deutsch-israelischen Literaturbeziehungen?« tauschen sich drei Akteurinnen und Akteure der israelischen und deutschen Literaturszene darüber aus, wie es aktuell um die literarischen Beziehungen beider Länder steht, was sich bewährt hat und was es neu zu entdecken gilt. Dieser Branchentreff findet am Donnerstag, den 2. September, um 11:00 Uhr im Literaturhaus Berlin statt.

Die deutsch-israelischen Literaturtage 2021 sind eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung und des Goethe-Instituts in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Theater Berlin und dem Literaturhaus Berlin. Medienpartner sind die Berliner Zeitung, rbbKultur, AVIVA-Berlin und das Spitz Magazine Berlin.