›hier berlin literaturhaus‹ | H.C. Artmann, Nr 40
Cover: Broschüre Samizdat

Begleitbroschüre zur Ausstellung
»Samizdat« im GULAG. Eine schwarze Literaturgeschichte
In den großen literarischen Werken, die Alexander Solschenizyn, Jewgenija Ginsburg und Warlam Schalamow nach ihrer Lagerzeit über den GULAG verfaßten, finden sich bemerkenswert viele Erinnerungen daran, wie in den Gefängnissen und dann in den extremen Verhältnissen der Lager die Rückbesinnung auf Gedichte, auf lange Poeme und ganze Romane für einige der unschuldig Verhafteten und Deportierten der letzte rettende Überlebenshalt wurde.
Im Archiv von Memorial Moskau werden »Samizdats«, die »selbstverfertigten Abschriften« aus dem GULAG aufbewahrt: Gedichtbände, Übersetzungen, illustrierte Märchen für Kinder und handgeschriebene Lehrbücher für Schulkinder aber auch eine geradezu freizügige, aufwendig colorierte Fassung von Voltaires »Die Jungfrau von Orleans« und das Tagebuch eines Lageraufsehers.
Die eigens für die Ausstellung erarbeitete Begleitbroschüre enthält zahlreiche Abbildungen und dokumentiert die Entstehensumstände einiger der im GULAG angefertigten Niederschriften und informiert, soweit möglich, über die Verfasserbiographien, die von Memorial Moskau aufwendig recherchiert wurden. Hrsg.: Irina Scherbakowa, Heike Winkel, Lutz Dittrich; Seitenzahl: 52; Format: 21 x 14,5 cm; Gewicht: 35 g; erschienen am 23. Oktober 2015
Preis ab 1.2.2017: 2,- Euro


Wolfgang Herrndorf Bilder

Ausstellungskatalog:
Wolfgang Herrndorf. Bilder
Der Schriftsteller Wolfgang Herrndorf, geboren 1965 in Hamburg und 2013 in Berlin gestorben, ist 2010 mit seinem Roman »Tschick« weithin berühmt geworden; allerdings hatte er davor schon 2002 seinen Debütroman »In Plüschgewittern« veröffentlicht und mit dem Beginn seiner schriftstellerischen Karriere von einem Tag auf den anderen seine durchaus erfolgreiche Arbeit als Maler, Zeichner und Illustrator beendet. Dabei hat er, wie später noch einige Male, einiges aus seinem bildnerischen Werk vernichtet.Carola Wimmer, Wolfgang Herrndorfs Witwe, Jens Kloppmann, Natascha Podgornik und Christoph Albers haben zahlreiche Bilder, Zeichnungen und Gouachen zusammengetragen und zu einer beeindruckenden Ausstellung gruppiert, die vor allem den schier altmeisterlich malenden Wolfgang Herrndorf vorstellt sowie den Satiriker, der für die Titanic und für den Haffmanns Verlag (Buchumschläge) gearbeitet hat. Zur Ausstellung erschien dieser mit zahlreichen Abbildungen versehene Katalog mit Text-Beiträgen von Oliver Maria Schmitt, Jens Kloppmann und Ernest Wichner. Seitenzahl: 87; Format: 28 x 21 cm; Gewicht: 518 g; Preis: 18,00 Euro
ISBN: 978-3926433565 [erschienen im Juni 2015]
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Cover_Hrabal-Katalog

Wer ich bin. Bohumil Hrabal:
Schriftsteller – Tscheche – Mitteleuropäer.
Bohumil Hrabal (1914-1997) ist einer der wenigen tschechischen Schriftsteller, dessen Werk Weltruhm erlangte. Zwei der zahlreichen Hrabal-Verfilmungen wurden mit den renommiertesten Preisen ausgezeichnet: mit einem Oscar (1968) und dem Goldenen Bären (1990). Aus der Mitte Europas heraus reichen Hrabals Texte in die k.u.k. Monarchie zurück, streifen die erste Tschechoslowakische Republik, dann deren Zerschlagung durch die deutschen Besatzer, um später verwundert und desillusioniert auf eine Nachkriegszeit zu blicken, die Hoffnungen auch auf künstlerische Befreiung und auf einen »gesellschaftlichen Frühling« geweckt hatte, aber schließlich in grauer Unfreiheit und ideologischer Herrschaft erstarrte.
Die vom Museum der Tschechischen Literatur und dem Literaturhaus Berlin gemeinsam realisierte, exklusiv erschienene Begleitbroschüre enthält zahlreiche, bislang unveröffentlichte Fotos und Dokumente aus dem Nachlaß, aus tschechischen Museen und aus Archiven privater Sammler.
Konzeption und tschechische Fassung: Tomáš Pavlíček, Deutsche Fassung: Lutz Dittrich; 96 Seiten, zahlreiche z.T. farbige Abbildungen, Broschur, H 255 x B 185 mm, 295 g; Preis ab 1.3.2016: 2,00 Euro
ISBN: 978-3-926433-55-8 [erschienen September 2014]


978-3-926433-54-1 web

FASANENSTRASSE 23
Geschichte. Spaziergänge. Literatur
Die erweiterte Neuauflage unseres Hausbuches enthält Beiträge über die Geschichte des Hauses Fasanenstraße 23, Vorschläge für literarische Spaziergänge in der näheren Umgebung des Literaturhauses Berlin, sowie eine Anthologie, die Texte versammelt, in denen das Literaturhaus in der Literatur eine Rolle spielt.
Vorwort von: Ernest Wichner; Gestaltung: Günter Karl Bose
Mit Beiträgen von H. C. Artmann, Latifa Baqa, Swapnamoy Chakraborti, Bora Ćosić, Paul Fiebig, Silke Grundmann, Sarah Haffner, Nora Iuga, Sebastian Januszewski, Jens Johler, Sema Kaygusuz, Werner Kofler, Ursula Krechel, John Lochner-Griffith, Joy Markert, Herta Müller, Mathias Nolte, Stefanie Oswalt, Alan Pauls, Ulrich Peltzer, Annika Reich, Dieter Schlesak, Irene Sieben, Carl-Peter Steinmann, Franz Tumler, Florian Voss, Ernest Wichner und Herbert Wiesner
204 Seiten, 21 x 13,2 cm, 305 g, zahlreiche Abbildungen: Postkarten, Dokumente, Zeichnungen sowie historische und aktuelle Photographien, Engl. Broschur
Preis ab 1.3.2016: 9,90 Euro
ISBN: 978-3-926433-54-1 [erschienen im Juli 2014]


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Helmut Heißenbüttel:
Literatur für alle

Begleitheft zur Ausstellung in den Literaturhäusern Berlin und Stuttgart sowie in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Mit zahlreichen farbigen Abbildungen. Enthält Beiträge von Helmut Böttiger, Thomas Combrink, Dietrich Heißenbüttel, Edgar Lersch, Franz Mon sowie von Andreas Bühlhoff, Theo Costea und Łukasz Pakuła. Herausgegeben von Johanna Bohley und Lutz Dittrich. 60 S.
Preis ab 1.3.2016: 2,00 Euro
erschienen im Dezember 2012


FASANENSTRASSE 23. 25 JAHRE LITERATURHAUS BERLIN
Enthält: Beiträge über die Geschichte des Hauses Fasanenstraße 23, Vorschläge für literarische Spaziergänge in der näheren Umgebung des Literaturhauses Berlin, das Literaturhaus in der Literatur, zahlreiche Abbildungen, 2 Foto-Leporellos von André Köhler, aufgenommen im April 2011 mit einer Großformat-Plattenkamera
Vorwort von Wichner, Ernest. Beiträge von Steinmann, Carl-Peter / Januszewski, Sebastian / Krechel, Ursula / Voss, Florian / Wiesner, Herbert / Wichner, Ernest / Tumler, Franz / Artmann, H. C. / Kofler, Werner / Johler, Jens / Haffner, Sarah / Markert, Joy / Cosic, Bora / Iuga, Nora / Müller, Herta / Baqa, Latifa / Chakraborti, Swapnamoy / Peltzer, Ulrich / Kaygusuz, Sema / Pauls, Alan. Gestaltung von Bose, Günter Karl
160 Seiten, 21,4 x 13,5 cm, 293 g, gebunden mit Lesebändchen, 12,- Euro
ISBN: 978-3-926433-53-4
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HANNAH ARENDT - VON DEN DICHTERN ERWARTEN WIR WAHRHEIT.
Ausstellungsbuch. Hrsg. von Barbara Hahn und Marie Luise Knott, mit Beiträgen von Barbara Hahn und Marie Luise Knott.
Band 17: 2007 (Verlag Matthes & Seitz Berlin).
248 Seiten, zahlreiche Abbildungen, broschiert.
Euro 18,80 / sFr 32,80. ISBN 3-88221-921-1 / ISBN 978-3-88221-921-0
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Fällt Hannah Arendts Name, dann denkt man an Totalitarismus oder »Eichmann in Jerusalem«, aber weniger an Dichtung. Doch gibt es keine andere zeitgenössische Autorin, in deren theoretischem Werk literarische Texte eine so große Rolle spielen. Die Studie über den Totalitarismus stützt sich auf Marcel Proust, Joseph Conrad und Franz Kafka. In die »Vita activa« sind zahllose Verse aus Gedichten von Goethe, Fontane, Rilke und Brecht gestreut.
Hannah Arendt hat eine Serie von biographischen Essays Schriftstellern gewidmet. Sie schrieb über Lessing und Brecht, dazu über Natalie Sarraute, Isak Dinesen, W. H. Auden und Randall Jarrell. In den Jahren, in denen sie als Lektorin für den Schocken-Verlag in New York arbeitete, machte sie die amerikanische Öffentlichkeit mit Wolfskehl, Kafka und Broch bekannt. Freundschaften mit Schriftstellern prägten vor allem die Jahre in den Vereinigten Staaten. Uwe Johnson setzte ihr in seinen »Jahrestagen« ein Denkmal; Randall Jarrell und Arthur Cohen schrieben Romane, in denen sie – mehr oder weniger ›verschlüsselt‹ – auftritt. Von Martin Heidegger sind ganze Serien von Gedichtzyklen überliefert, die er für Hannah Arendt schrieb.


FASANENSTRASSE 23 / 20 JAHRE LITERATURHAUS BERLIN.
Broschüre über die Geschichte des Hauses Fasanenstraße 23 und über Wohnorte von Autoren im Neuen Berliner Westen der 20er und 30er Jahre. Mit Beiträgen von: Sebastian Januszewski, Ursula Krechel, Carl-Peter Steinmann, Florian Voß, Ernest Wichner, Herbert Wiesner und Günter Karl Bose (Fotos)
Außer der Reihe, 48 Seiten, 9 Abbildungen, Broschur, 5,- Euro,
ISBN 3-926433-48-5 / 978-3-926433-48-0
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Als vor zwanzig Jahren das Literaturhaus Berlin eröffnet wurde, mußte man noch erklären, worin sich ein Literaturhaus von einem Palmenhaus, einem Möbel- oder Freudenhaus unterscheidet; dies müssen wir heute nicht mehr, denn zwanzig Jahre der Praxis haben gezeigt, was das Literaturhaus Berlin ist – das nämlich, was es tut und wie. Und wer dies genauer wissen will oder mehr, wird irgendwann einmal in eine Veranstaltung kommen und bei der Gelegenheit vielleicht auch fragen, was wir über die Geschichte des Hauses Fasanenstraße 23 mitzuteilen wissen.
Hier erzählen wir aus der bewegten Vergangenheit der Fasanenstraße 23 und bieten dem interessierten Leser an, sich auf einen Spaziergang zu begeben und die Autoren des Neuen Berliner Westens der 20er und 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zu besuchen.


»OBERGESCHOSS STILL CLOSED« – SAMUEL BECKETT IN BERLIN.
Ausstellungsbuch. Hrsg. von Lutz Dittrich, Carola Veit und Ernest Wichner; mit Beiträgen von Gaby Hartel, Andreas Hüneke, Mark Nixon, Carola Veit und Ernest Wichner.
Band 16: 2006 (Verlag Matthes & Seitz Berlin).
128 Seiten, zahlreiche Abbildungen, broschiert.
Preis ab 1.3.2016: 2,00 Euro 

Am 11. Dezember 1936, gegen 17 Uhr, stieg Samuel Beckett, aus Hamburg (via Braunschweig) kommend, am Potsdamer Bahnhof in Berlin aus dem Zug. Der dreißigjährige unbekannte irische Autor mietete sich in Pensionen ein, durchwanderte die Stadt, besuchte ihre großen Museen und Kunstsammlungen, notierte seine Eindrücke in Tagebüchern, schrieb Briefe, lernte Menschen kennen und kommentierte, was er auf den Straßen, in den Restaurants und Cafés der deutschen Reichshauptstadt wahrnahm. Am 22. Januar 1937 verließ er Berlin und fuhr nach Halle. Von dort führte ihn seine Deutschlandreise u. a. nach Dresden und München.


ELEFANTENRUNDEN. WALTER HÖLLERER UND DIE ERFINDUNG DES LITERATURBETRIEBS.
Ausstellungsbuch von Helmut Böttiger unter Mitarbeit von Lutz Dittrich.
Band 15: 2005. 272 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
Preis ab 1.3.2016: 2,00 Euro

In den sechziger Jahren, auf dem Höhepunkt seiner Macht, galt Walter Höllerer als der deutsche »Literaturpapst«. Er hat Westberlin zur Hauptstadt der deutschen Literatur gemacht. Legendär geworden sind seine internationalen Lesereihen in der Kongreßhalle, mit denen die Literatur eine später nie wieder erreichte Rolle im öffentlichen Bewußtsein spielte.
Walter Höllerer (1922–2003) war gleichzeitig Literaturprofessor an der Technischen Universität, einer der führenden Kritiker innerhalb der Gruppe 47 und ein tonangebender Lyriker. Sein Gedichtband »Der andere Gast« von 1952 wurde in einem Atemzug mit den Debüts von Paul Celan und Ingeborg Bachmann genannt. 1954 gründete er die Zeitschrift »Akzente«, die sofort zum wichtigsten Forum für die literarische Diskussion wurde. Literatur, Literaturwissenschaft und Literaturkritik: für Höllerer gab es zwischen diesen Bereichen keine Grenzen, und das machte ihn in vielfacher Hinsicht zum Pionier.


1929 - EIN JAHR IM FOKUS DER ZEIT.
Ausstellungsbuch. Erarbeitet und herausgegeben von Ernest Wichner und Herbert Wiesner unter Mitwirkung von Lutz Dittrich.
Band 14: 2001. 286 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
Preis ab 1.3.2016: 2,00 Euro

Das Jahr 1929 besitzt Schwellencharakter: zwischen dem Ende des Expressionismus und dem Aufbruch in die internationale Moderne, zwischen dem Börsencrash und einer zunehmenden politischen Radikalisierung. 1929 ist, so die These, das letzte Jahr vor 1932, dem Vorabend der deutschen Katastrophe. Der Ausstellungskatalog zeigt, was 1929 ausmacht, welche Signale das Jahr gesetzt hat, welche Impulse es ausstrahlte.


FRANZ HESSEL: NUR WAS UNS ANSCHAUT, SEHEN WIR. Ausstellungsbuch.
Erarbeitet und herausgegeben von Ernest Wichner und Herbert Wiesner.
Band 13: 1998. 155 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
Preis ab 1.3.2016: 2,00 Euro

Der Hessel-Katalog zeigt Sichtweisen und Schreibhaltungen des Pariser und Berliner Flaneurs auf, dokumentiert dessen Verhältnis zu Walter Benjamin, den literarisch-feuilletonistischen Werdegang seiner Frau Helen Grund, die wilden Jahre ihrer ménage à trois mit Henri-Pierre Roché, wie sie Truffauts Film »Jules et Jim« dargestellt hat, und endet mit den Projekten des alten Mannes im Exil.


DER NERV.
Nachdruck einer expressionistischen Czernowitzer Kultur- und Literaturzeitschrift des Jahres 1919. Mit einem Nachwort von Andrei Corbea-Hoisie herausgegeben von Ernest Wichner und Herbert Wiesner.
Band 12: 1997. 280 Seiten, Faksimiles, Broschur.
Preis ab 1.3.2016: 2,00 Euro

Im Czernowitzer Krisenjahr und zur Zeit beginnender Romanisierung versuchten junge Literaten, mit einer deutschsprachigen Zeitschrift expressionistischen Stils aus dem Parteienstreit heraus über ungeahnte Brücken zu führen und einen eigenständigen Weg zu suchen. Die Zeitschrift ist so gut wie verschollen, dem Nachdruck liegt ein einziges, bekannt gewordenes vollständiges Exemplar zugrunde.


PRAGER DEUTSCHE LITERATUR VOM EXPRESSIONISMUS BIS ZU EXIL UND VERFOLGUNG. Ausstellungsbuch.
Erarbeitet und herausgegeben von Ernest Wichner und Herbert Wiesner.
Band 11: 1995. 218 Seiten, zahlreiche Abbildungen. Fadenheftung, Franz. Broschur. Umschlaggestaltung nach einem Photo von Josef Sudek.
Preis ab 1.3.2016: 2,00 Euro

Das Buch erzählt anhand von Dokumenten die Geschichte einer Literatur, deren Ruhm und Größe weder von Hitler noch von Stalin zerstört werden konnte. Ehe noch die Verfolgung einsetzte, hatte diese Literatur ihre Geschichte selbst so fixieren können, daß sich die Welt ein Bild von ihr machen konnte, ein Bild, das von unheimlichen Obsessionen, Kriminalfällen und Psychogrammen, Ghetto-Geschichten und Sexualität ebenso geprägt ist wie von den Realitäten der Moderne, von Technik und Industrie. Franz Kafka, der große Solitär dieser Literatur, ist in diesem Bild immer gegenwärtig.


STEINBRUCH AM BUG. BERICHT EINER DEPORTATION NACH TRANSNISTRIEN.
Von Isak Weißglas. Mit einem Beitrag von Wolfgang Benz, herausgegeben von Ernest Wichner und Herbert Wiesner.
Band 10: 1995. 104 Seiten
Preis ab 1.3.2016: 2,00 Euro

Czernowitz 1941/42: den mörderischen Pogromen folgte die Deportation der bukowinischen Juden nach Transnistrien. Zu den spärlichen Zeugnissen aus jenen Lagern zwischen Bug und Dnjestr kommt nun der äußerst genaue, sinnlich konkrete und persönlich gefärbte Bericht des Juristen Isak Weißglas hinzu. Er erzählt von den Erfahrungen einer Leidensgemeinschaft, zu der auch Immanuel Weißglas, der Freund Paul Celans, gehörte.


IN DER SPRACHE DER MÖRDER. EINE LITERATUR AUS CZERNOWITZ, BUKOWINA. Ausstellungsbuch
Mit Texten von Rose Ausländer, Paul Celan, Robert Flinker, Alfred Gong, Alfred Kittner, Alfred Margul-Sperber, Immanuel Weißglas u.a. Konzeption und Realisation: Ernest Wichner und Herbert Wiesner.
Band 9: 1993, 2. Auflage 1995. 280 Seiten, zahlreiche Abb. 20.- Euro.
ISBN 3-926433-08-6.
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ZENSUR IN DER DDR. Ausstellungsbuch.
Ausstellung »Zensur in der Deutschen Demokratischen Republik. Geschichte, Praxis und ›Ästhetik‹ der Behinderung von Literatur«. Mit Beiträgen von Adolf Endler, Helga Schubert, Joachim Seyppel, Bernd Wagner, Joachim Walther und Christa Wolf. Erarbeitet und herausgegeben von Ernest Wichner und Herbert Wiesner.
Band 8: 1991. 208 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Preis ab 1.3.2016: 2,00 Euro

Das Genehmigungsverfahren...: die Zensur der Verlage und Bücher, der Verleger und Autoren ist überlebt, nutzlos, paradox, menschenfeindlich, volksfeindlich, ungesetzlich und strafbar.
[Christoph Hein]


HAUSHÖREN
Vier Radiostücke von Joy Markert, Fritz Mikesch, Barbara Strohschein und Frank Werner. Nebst einer Erinnerung an die zweite deutsche Nordpolfahrt von Dr. H. Henneberg.
Band 7: 1990. 92 Seiten
Preis ab 1.3.2016: 2,00 Euro

Die Vorgeschichte eines Berliner Hauses beginnt mit einer Tonfolge erschreckender Geräusche: mit Schaben, Knirschen, Rauschen und dem Singen berstenden Eises.


BÜHNE FREI - DAS STÜCK IST AUS.
Vier Theaterstücke nach Texten von Otto Brahm und Konrad Bayer von Reinhard P. Gruber, Elfriede Müller, Hartmut Riederer, Margit Ulama/Peter Waterhouse und ein offener Brief von Gerlind Reinshagen.
Preis ab 1.3.2016: 2,00 Euro

Von der ›gärenden Regellosigkeit‹ der Theatermoderne zu den Theaterbesuchern, die sich selbst spielen.


INDUSTRIEGEBIET DER INTELLIGENZ. Ausstellungsbuch.
Literatur im Neuen Berliner Westen der 20er und 30er Jahre. Mit Beiträgen von Ursula Krechel, Helmut Lethen und Klaus Strohmeyer. Herausgegeben von Ernest Wichner und Herbert Wiesner.
Band 5: 1990. 160 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Preis ab 1.3.2016: 2,00 Euro

Nie hat man in einer ungemütlichen Stimmung sich´s gemütlicher eingerichtet. [Walter Benjamin]
Das Buch zeigt in Texten und Bildern die modischen Verspieltheiten, versachlichten Leidenschaften, die Parteinahmen und Polemiken, aber auch die Gefährdetheit jener Jahre, in denen Berlin Metropole war.


TRIBUNAL IM ASKANISCHEN HOF
Drei Theaterstücke von Ursula Krechel, Karin Reschke und Gisela von Wysocki nach einem fiktiven Text von Jorge Semprún und einem Brief Franz Kafkas. Mit Sätzen von Franz Kafka und Jorge Semprún.
Band 4: 1989. 107 Seiten
Preis ab 1.3.2016: 2,00 Euro

Franz Grillparzer sieht die Beine von Marlene Dietrich am Berliner Himmel aufgehen, ein Meropsvogel spricht kleistische Sätze, die Dohle Kafka antwortet und flieht vor dem Gerichtstag im Hotel.


DR. WALTER SERNER. 1889-1942. Ausstellungsbuch.
Mit Beiträgen von Thomas Milch und Herbert Wiesner.
Band 3: 1989. 72 Seiten, zahlreiche Abbildungen. 10.- Euro.
ISBN 3-926433-05-5.
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ANTHROPOPHAGEN IM ABENDWIND
Vier Theatertexte nach Johann Nepomuk Nestroys Operette »Häuptling Abendwind oder Das greuliche Festmahl« von Helmut Eisendle, Elfriede Jelinek, Libuse Moníková, Oskar Pastior nebst Johann Nepomuk Nestroy.
Band 2: 1988. 128 Seiten
Preis ab 1.3.2016: 2,00 Euro

Wie bei Nestroy reden die Menschenfresser auch heute noch, als säßen sie in einem Café in Wien oder Triest.


NACHT ZETTEL
Sieben Theatertexte nach William Shakespeares »Ein Sommernachtstraum« von Wolfgang Bauer, Ingomar Kieseritzky, Jürg Laederach, Jutta Schutting, Ginka Steinwachs, Urs Widmer, Paul Wühr.
Band 1: 1987. 96 Seiten. 10.- Euro. ISBN 3-926433-00-0.
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Der Esel heißt Zettel; er läßt träumen, phantasieren, mauerschaun und theaterspielen.


Die Bücher sind im Büro des Literaturhauses (Mo bis Do 10 bis 17 Uhr und Fr 10-14 Uhr) erhältlich. Wenn Sie von außerhalb eines der Bücher erwerben wollen, nehmen wir Ihre Bestellung gerne per E-Mail oder Post entgegen.

Plakate, Bücher und Programme des Literaturhauses Berlin werden von Günter Karl Bose [ehemals Partner des Verlags Brinkmann & Bose, heute Professor an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig] gestaltet und wurden mehrfach preisgekrönt. Die Plakate sind im Literaturhaus für 5,00 Euro zu erwerben.

Aktuell

Julius Meier-Graefe – Grenzgänger der Künste

Freitag, 9. Juni, 20 Uhr. Ausstellungseröffnung
Der Kunstkritiker, Kunstvermittler und KunsthändlerJulius Meier-Graefe wurde vor 150 Jahren geboren – Anlass, diese Grenzgängerfigur in seiner deutschen Hauptwirkungsstätte, Berlin, zu würdigen.
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