›hier berlin literaturhaus‹ | H.C. Artmann, Nr 40

www.fragile-europe.net

Unter dem Titel „FRAGILE. Europäische Korrespondenzen“ wurden 28 Autorinnen und Autoren aus den Ländern Europas vom Netzwerk der Literaturhäuser eingeladen, in einen mehrmonatigen Austausch einzutreten: Sie schrieben in einem Briefwechsel mit einem Partner ihrer Wahl über aktuelle gesellschaftliche, kulturelle oder politische Themen, die Ihnen kostbar und wertvoll erscheinen und die ihrer Meinung nach jedoch zugleich auf dem Prüfstand stehen, deren Zerstörung oder Infragestellung droht.


Denn: Der "Versuch Europa", der Versuch, ein nationenübergreifendes Gemeinschaftsmodell zu imaginieren und dieses politisch und kulturell zu stabilisieren, bleibt eine Anordnung mit politischer und kultureller Brisanz. Viele Autorinnen leben in anderen als ihren Geburtsländern, die Autoren reisen viel und sind mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen europäischen Ländern im Kontakt, sie sind Seismographen der Stimmungen und Diskussionen, die Europa beschäftigen. Das Medium Brief ist deshalb bewusst gewählt, der Dialog über längere Zeit hinweg , als Prozess, in dem auch noch unfertige Gedanken Platz haben und aktuelle Geschehnisse berücksichtigt werden können.

Die Briefpartner in diesem großzügig von der Robert-Bosch-Stiftung geförderten Projekt sind

Irena Brežná und Anna Schor-Tschudnowskaja,

Katharina Schultens und Cristina Ali Farah,

Carmen-Francesca Banciu und Mirela Ivanova,

Jan Wagner und Nikola Madzirov,

Martin Pollack und Yevgenia Belorusets,

Annika Reich und Zeruya Shalev,

Ingo Schulze und László Györi,

Georg Klein und Viktor Martinowitsch,

Carlo Ihde und Szczepan Twardoch,

Karl-Markus Gauß und Dževad Karahasan,

Björn Bicker und Ece Temelkuran,

Kathrin Röggla und A.L. Kennedy,

Antje Rávic Strubel und Lena Andersson,

Ruth Schweikert und Cécile Wajsbrot.

 

Mehr unter: www.fragile-europe.net

 

Am 6. April lesen Jan Wagner & Nikola Madzirov, am 7. April Ingo Schulze & László Györi aus ihren Briefwechseln.

Band 265 der Reihe „die horen. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik“ versammelt alle 14 Briefwechsel und ist seit dem 27. Februar 2017 käuflich zu erwerben.

Alle weiteren Informationen auf www.literaturhaus.net

Pressekontakt: Ursula Steffens, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon: 040-46775180

 

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