›hier berlin literaturhaus‹ | H.C. Artmann, Nr 40

Lesen Sie hier die Erzählung der Preisträgerin und die Laudatio der Gastjurorin Tanja Dückers:

Franziska Schramm: »Was anderes machen«

Tanja Dückers: Laudatio auf Franziska Schramm


 

    Franziska Schramm Tanja Dückers Bild Verleihung 2016

     Fotos: Thomas Ernst

 

Der Walter-Serner-Preis, vergeben von Kulturradio vom rbb und dem Literaturhaus Berlin, geht in diesem Jahr an Franziska Schramm für ihre Geschichte »Was anderes machen«.

Die Geschichte überzeugte die Jury, weil sie lebensnah, authentisch und überraschend eine Berliner Großstadtgeschichte erzählt. In Franziska Schramms Kurzgeschichte »Was anderes machen« begegnet man zwei jungen Männern, die am Abend des Fußball-WM-Finalspiels ziellos durch Berlin treiben und dennoch unwissentlich auf Sinnsuche sind. Eine harte Großstadtgeschichte in sicherem Stil und authentischem Straßenjargon, die von einer Freundschaft, dem Erwachsenwerden und von einer Liebe erzählt.

 

Franziska Schramm copyright Alessa KochFranziska Schramm wurde 1985 in Marktredwitz geboren und hat Kommunikations- und Literatur-wissenschaften in Erfurt und Berlin studiert. Seit 2013 lebt und arbeitet sie als Autorin, Redakteurin und Schreibcoach am Bodensee. Mit ihren Kurzgeschichten und Gedichten ist sie auf Poetry Slams und Lesebühnen zu hören.

 


2016 gingen ca. 800 gültige Bewerbungen für den Walter Serner-Preis ein. Der Preis (Motto: »Vom Leben in den großen Städten«) ist mit 5.000 Euro dotiert und wird jährlich vom Kulturradio vom rbb und dem Literaturhaus Berlin vergeben.


 

Walter Serner wurde 1889 in Karlsbad geboren und lebte in Wien, Berlin und Zürich. Er schrieb unter anderem „Letzte Lockerungen. Ein Handbrevier für Hochstapler“ und „Die Tigerin“. 1942 wurde er aus Prag nach Theresienstadt deportiert und von dort weiter nach Osten, wo er am 23. August 1942 mit seiner Frau Dorothea ermordet wurde.

Weitere Informationen: Kulturradio im Netz

kulturradio rbb

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