›hier berlin literaturhaus‹ | H.C. Artmann, Nr 40

Kurzvita Walter Serner

Der 1889 in Karlsbad geborene Schriftsteller Walter Serner gilt als literarisches Enfant terrible und brillanter sozialer Beobachter. Der Jurist jüdischer Herkunft machte sich vor allem durch seine Kriminalgrotesken einen Namen. Seit Ende der 1930er Jahre lebte er als Lehrer in Prag. 1942 wurde er mit seiner Frau ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, von dort weiter in den Wald von Biíernieki bei Riga. Dort wurden Walter und Dorothea Serner im August 1942 erschossen.

Der Walter-Serner-Preis

Den Walter-Serner-Preis für Kurzgeschichten gibt es seit Mitte der 1970er Jahre. Seit 1996 ist der Preis dotiert und wird gemeinsam mit dem Literaturhaus Berlin ausgeschrieben und verliehen.

 

Die bisherigen Preisträger:

Preisträgerin 2016: Franziska Schramm

Preisträger 2015: Ulrike Syha und Rochus Stordeur

Preisträger 2014: Ralf C. Grewe

Preisträgerin 2013: Moira Frank

Preisträgerin 2012: Almut Tina Schmidt

Preisträger 2011: Ralf Thies

Preisträgerin 2010: Ulrike Ulrich

Preisträgerin 2009: Monika Radl

Preisträgerin 2008: Silke Schütze

Preisträgerin 2007: Susanne Neuffer

Preisträgerin 2006: Ulrike Schuff

Preisträgerin 2005: Silke Andrea Schuemmer

Preisträger 2004: Mischa Kopmann










Aktuell

Der Walter-Serner-Preis geht in diesem Jahr an Sannah Jahncke für ihre Geschichte »Shining Times« .

Der Preis wird am 8. Dezember 2017, 20 Uhr, im Roten Salon der Volksbühne verliehen. Eintritt frei
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