Stefan Zweigs "Schachnovelle" | Ausstellung. Bis 24. Sept. 2017
31 Aug  Donnerstag
20:00 h Kleiner Saal

Filmprogramm zur Ausstellung

Brennendes Geheimnis. 1988. Regie: Andrew Birkin

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Mit Faye Dunaway, Klaus Maria Brandauer. 105 Min.


Österreich im Winter 1919: Sonya Tuchman, mit einem amerikanischen, in Wien akkreditierten Diplomaten verheiratet, reist mit ihrem zwölfjährigen asthmakranken Sohn Edmund in einen kleinen Kurort in den Bergen. Edmund langweilt sich schrecklich. Es gibt niemanden, mit dem er etwas unternehmen könnte. Doch mit der Langeweile ist Schluss, als er Baron Alexander von Hauenstein kennenlernt, einen geheimnisumwitterten Mann, der sich mit ihm unterhält, als sei er ein Erwachsener. Edmund ist begeistert von seinem neuen Freund. Doch immer deutlicher spürt der Junge, dass auch seine Mutter, eine sehr attraktive und in ihrer Ehe unglückliche Frau, von dem charmanten Baron fasziniert ist. Und immer deutlicher wird auch, dass sein Freund Alexander die Gesellschaft seiner Mutter der seinen vorzuziehen beginnt. Edmund fühlt sich ausgeschlossen, betrogen und ausgenützt, vor allem in die Rolle des Kindes zurückgedrängt. Hass gegen den Verräter und die Mutter kommt auf.

 

Im Rahmen der Ausstellung
»Ich gehöre nirgends mehr hin!« Stefan Zweigs »Schachnovelle« - Eine Geschichte aus dem Exil

Erfahren Sie hier mehr über die Ausstellung

Eintritt: 6.- / 4.-

Aktuell

Das Kulturradio vom rbb und das Literaturhaus Berlin schreiben den Walter-Serner-Preis 2017 aus.

Autorinnen und Autoren sind eingeladen, bis zum 30. September 2017 unveröffentlichte Kurzgeschichten einzusenden, die vom „Leben in den großen Städten“ erzählen.
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