Zwischen den Fronten. Der Glasperlenspieler Hermann Hesse | Ausstellung 14.12.17-11.3.18
17 Feb  Freitag
20:00 h Großer Saal

Natascha Wodin: Sie kam aus Mariupol

*

AUSVERKAUFT.  RESTKARTEN AN DER ABENDKASSE

Natascha Wodin geht in dem soeben erschienenen Roman »Sie kam aus Mariupol« (Rowohlt Verlag) dem Leben ihrer ukrainischen Mutter nach, die aus der Hafenstadt Mariupol stammte und mit ihrem Mann 1943 als ‚Ostarbeiterin‘ nach Deutschland verschleppt wurde. Sie erzählt beklemmend intensiv von diesem Anhängsel des Holocaust, einer Fußnote der Geschichte: der Zwangsarbeit im Dritten Reich. Ihre Mutter, die als junges Mädchen den Untergang ihrer Adelsfamilie im stalinistischen Terror miterlebte, bevor sie mit ungewissem Ziel ein deutsches Schiff bestieg, tritt wie durch ein spätes Wunder aus der Anonymität heraus und bekommt ein Gesicht, das unvergesslich ist.

»Das erinnert nicht von ungefähr an die Verfahrensweise, mit der W. G. Sebald, der große deutsche Gedächtniskünstler, verlorene Lebensläufe der Vergessenheit entriss.«, so Sigrid Löffler in ihrer Laudatio auf Natascha Wodin bei der Verleihung des Alfred-Döblin-Preises 2015.

Natascha Wodin liest aus ihrem Roman; Einführung und Gespräch: Sigrid Löffler.

Eintritt: 5,- / 3,- €

Aktuell

Der Walter-Serner-Preis geht in diesem Jahr an Sannah Jahncke für ihre Geschichte »Shining Times« .

Der Preis wird am 8. Dezember 2017, 20 Uhr, im Roten Salon der Volksbühne verliehen. Eintritt frei
[mehr]
*

Werden Sie Mitglied im Verein der Freunde und Förderer Literaturhaus Berlin e.V.!