Zwischen den Fronten. Der Glasperlenspieler Hermann Hesse | Ausstellung 14.12.17-11.3.18
27 Feb  Dienstag
20:00 h Kaminzimmer

Begleitprogramm zur Ausstellung

Unser schweizerischer Standpunkt?

Als Hermann Hesse, seit 1924 wieder Schweizer, dem Chef der Schweizer Polizei, Heinrich Rothmund, 1938 das Versagen der Behörden in der Flüchtlingspolitik attestierte, keilte Rothmund zurück und hielt Hesse vor, dass er ein naturalisierter, aber kein gebürtiger Eidgenosse und seine Kritik somit unstatthaft sei. Dagegen machte 1945 Hans Habe, Chief Editor in der amerikanischen Zone, Hesse schwere Vorwürfe, dass man vergeblich auf eine »Stimme aus der Schweiz« gegen die Nazi-Barbarei gewartet habe. Thomas Mann schrieb daraufhin an Hesse, dass auch er damals in der neutralen Schweiz den Mund halten musste und sein Herz erst in Amerika waschen konnte. Welchen Handlungsspielraum hatte also der deutsche Autor, der Schweizer Hermann Hesse während des »Dritten Reichs«?
Darüber diskutiert Markus Bernauer (BBAW / TU Berlin) mit Lukas Bärfuss, einem der politisch wachsten Autoren seiner Generation, dessen jüngster Roman »Hagard« im vergangenen Frühjahr erschienen ist.
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11 Mär  Sonntag
18:00 h Kaminzimmer

Begleitprogramm zur Ausstellung

Hermann und Martin Hesse in ihren Briefen. 2. Teil

Zur Finissage lesen Hanspeter Siegenthaler und sein Sohn Martin Siegenthaler den zweiten Teil aus der Korrespondenz von Hermann Hesse und seinem Sohn Martin, mit einer Auswahl von Briefen von 1931 bis 1933. Als Architekturzeichner ausgebildet, baute Martin 1931 das kleine Haus seiner Mutter in Ascona aus. Dann entschloss er sich recht spontan, sich im Sommersemester 1932 am innovativsten Lehrinstitut in Deutschland zu immatrikulieren: am Bauhaus. In Dessau wurde nicht nur sein Interesse für die Fotografie geweckt. Sondern er erlebte dort auch das Erstarken des Nationalsozialismus. Ende August 1932 wurde das Bauhaus in Dessau geschlossen, und Martin Hesse kehrte in die Schweiz zurück. [mehr]

Aktuell

Jaroslav Rudiš erhält den Preis der Literaturhäuser 2018

Das Netzwerk der Literaturhäuser verleiht den Preis der Literaturhäuser 2018 dem tschechischen Schriftsteller, Dramatiker, Drehbuchautor und Publizisten Jaroslav Rudiš.
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Liebes Publikum,

von Januar bis März 2018 freuen wir uns auf ein spannendes Rahmenprogramm rund um die Ausstellung "Zwischen den Fronten. Der Glasperlenspieler Hermann Hesse." 
Pünktlich zum Frühlingsanfang laden wir Sie hiermit schon einmal herzlich vorab zum Programm-Neustart am 20. und 21. März 2018 ins Literaturhaus Berlin ein!
Im Namen des gesamten Teams grüßen Sie voller Vorfreude, 
die neuen Leiterinnen Janika Gelinek und Sonja Longolius
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