Zwischen den Fronten. Der Glasperlenspieler Hermann Hesse | Ausstellung 14.12.17-11.3.18
30 Aug  Mittwoch
20:00 h Kaminzimmer

Sabrina Janesch: Die goldene Stadt

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Am 24. Juli 1911 soll der Amerikaner Hiram Bingham Machu Picchu, die verlorene Stadt der Inkas, entdeckt haben. Doch plötzlich kommt da noch ein Deutscher ins Spiel: Augusto R. Berns, der 1842 in Uerdingen/Krefeld, der damals preußischen Rheinprovinz, geborene Rudolf August Berns, der die Stadt schon um 1876 entdeckt haben soll.

Alles beginnt mit einem Jungen, der am Rhein Gold wäscht und sich in erträumten Welten verliert, der später in Berlin den glühend verehrten Alexander von Humboldt befragt, um bald darauf einen Entschluss zu fassen: Er, Berns, will die goldene Stadt finden. Er wagt die Überfahrt nach Peru, wo er eher zufällig zum Helden im Spanisch-Südamerikanischen Krieg wird, dann als Ingenieur der Eisenbahn Mittel für seine Expedition sammelt. Mit dem Amerikaner Harry Singer besteigt er die Höhen der Anden und schlägt sich durch tiefsten Dschungel – um schließlich an einen Ort zu gelangen, der phantastischer ist als alles, was er sich je vorgestellt hat.

Sabrina Janesch, geb. 1985, hat die Biographie des deutschen Machu-Picchu-Entdeckers Berns recherchiert und die darin vorhandenen Lücken wahrheitsgetreu fiktional ergänzt. Auf diese Weise ist ihr ein tatsachendurchtränkter, höchst spannender Roman über ein abenteuerliches Leben, über Wagemut und die Verführungskraft der Träume wie der Phantasie gelungen. Sie liest aus »Die goldene Stadt« (Rowohlt Berlin). Vorstellung und Gespräch: Jörg Magenau

Eintritt: 5,- / 3,- €

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