Zwischen den Fronten. Der Glasperlenspieler Hermann Hesse | Ausstellung 14.12.17-11.3.18
28 Feb  Dienstag
20:00 h Großer Saal

Kerstin Preiwuß: Nach Onkalo

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Matuschek ist vierzig, als seine Mutter stirbt, mit der er das Haus teilte. Ohne ihre Fürsorge weiß er nicht, wie es weitergehen soll. Eine Frau hat er nicht, und von dort, wo er wohnt, geht man weg, wenn man kann. Aber Matuschek ist einer, der bleibt. Zum Glück gibt es Nachbarn. Igor, der Russe, wird zum Freund, und den alten Witt kennt er seit seiner Jugend. Außerdem sind da die Tauben, die Matuschek als Junge bekam und seitdem züchtet. Brieftauben haben einen inneren Kompass und kehren stets nach Hause zurück. Das kann schon reichen für ein Leben. Als Matuschek Irina kennenlernt, winkt das Glück. Aber dann geht etwas schief, und er beginnt von neuem.

In ihrem zweiten Roman nach »Restwärme« (2014) beschreibt die Dichterin und Erzählerin Kerstin Preiwuß eine randständige Welt mit Figuren, die lediglich ihren Alltag bewältigen wollen. Ob das Leben die Mühe lohnt, und was es zum Glück braucht, scheinen hier nicht die wichtigsten Fragen zu sein.

Kerstin Preiwuß, 1980 in Lübz (Mecklenburg) geboren, lebt als freie Autorin in Leipzig. 2006 debütierte sie mit dem Gedichtband »Nachricht von neuen Sternen«; 2012 erschien ihr zweiter Gedichtband »Rede« und 2016 der Band »Gespür für Licht«. Sie liest aus dem soeben erschienenen Roman »Nach Onkalo« (Berlin Verlag). Einführung und Gespräch: Maike Albath

Eintritt: 5,- / 3,- €

Aktuell

Der Walter-Serner-Preis geht in diesem Jahr an Sannah Jahncke für ihre Geschichte »Shining Times« .

Der Preis wird am 8. Dezember 2017, 20 Uhr, im Roten Salon der Volksbühne verliehen. Eintritt frei
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