Julius Meier-Graefe | Ausstellung 10.6.-16.7.17
21 Feb  Dienstag
20:00 h Großer Saal

Franzobel: Das Floß der Medusa

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KARTEN SIND AB 19.15 UHR NOCH AN DER ABENDKASSE ERHÄLTLICH.

18. Juli 1816: Vor der Westküste von Afrika entdeckt der Kapitän der Argus ein etwa zwanzig Meter langes Floß. Was er darauf sieht, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren: hohle Augen, ausgedörrte Lippen, Haare, starr vor Salz, verbrannte Haut voller Wunden und Blasen … Die ausgemergelten, nackten Gestalten sind die letzten 15 von ursprünglich 147 Menschen, die nach dem Untergang der Fregatte Medusa zwei Wochen auf offener See überlebt haben. Da es in den Rettungsbooten zu wenige Plätze gab, wurden sie einfach ausgesetzt. Diese historisch belegte Geschichte bildet die Folie für Franzobels epochalen Roman, der in den Kern des Menschlichen zielt. Wie hoch ist der Preis des Überlebens?


Franzobel
, geboren 1967 in Vöcklabruck, ist einer der populärsten österreichischen Schriftsteller. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter 1995 den Ingeborg Bachmann-Preis und 2002 den Arthur Schnitzler-Preis. Zuletzt veröffentlichte er den Roman »Was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind« (2012) sowie den Krimi »Groschens Grab« (2015). Er liest aus dem soeben erschienenen Roman »Das Floß der Medusa« (Zsolnay Verlag).

Einführung und Gespräch: Anne-Dore Krohn

Eintritt: 5,- / 3,- €

Aktuell

Vorankündigung: Ausstellungseröffnung am 26. Juli 2017, 20 Uhr

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Das Kulturradio vom rbb und das Literaturhaus Berlin schreiben den Walter-Serner-Preis 2017 aus.

Autorinnen und Autoren sind eingeladen, bis zum 30. September 2017 unveröffentlichte Kurzgeschichten einzusenden, die vom „Leben in den großen Städten“ erzählen.
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