Zwischen den Fronten. Der Glasperlenspieler Hermann Hesse | Ausstellung 14.12.17-11.3.18
21 Nov  Dienstag
20:00 h Großer Saal

Herfried Münkler: Der dreißigjährige Krieg

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Noch heute gilt Dreißigjähriger Krieg als Metapher für die Schrecken des Krieges schlechthin, dauerte es doch Jahrzehnte, bis sich Deutschland von den Verwüstungen erholte, die der längste und blutigste Religionskrieg der Geschichte angerichtet hatte. Dabei war, als am 23. Mai 1618 protestantische Adelige die Statthalter des römisch-deutschen Kaisers Ferdinand II. aus den Fenstern der Prager Burg stürzten, kaum abzusehen, was folgen sollte: ein Flächenbrand, der erste im vollen Sinne europäische Krieg. Herfried Münkler erzählt vom Schwedenkönig Gustav Adolf und dem Feldherrn Wallenstein, von Kardinälen und Kurfürsten, von den Landsknechten und den durch Krieg und Krankheiten verheerten Landschaften Deutschlands. Auch die europäische Staatenordnung lag in Trümmern – und doch entstand auf diesen Trümmern eine wegweisende Friedensordnung, mit der eine neue Epoche ihren Ausgang nahm.
Herfried Münkler führt den Krieg in all seinen Aspekten vor Augen. Und er zeigt dabei, daß dieser Krieg uns besser als alle späteren Konflikte die heutigen Kriege verstehen lassen kann.

Herfried Münkler stellt in Lesung und Gespräch mit Jens Bisky dieses Buch vor.

DIE VERANSTALTUNG IST AUSVERKAUFT.

Eintritt: 5,- / 3,- €

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Der Preis wird am 8. Dezember 2017, 20 Uhr, im Roten Salon der Volksbühne verliehen. Eintritt frei
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