Stefan Zweigs "Schachnovelle" | Ausstellung. Bis 24. Sept. 2017
05 Okt  Donnerstag
19:30 h Kaminzimmer

Symbolik-Analyse von Tatorten. Fallstudie Ritualverbrechen

Buchpräsentation und Gespräch mit der Autorin Dr. Ulrike Abraham

Die Symbolik-Analyse von Tatorten wendet einen interdisziplinären geisteswissenschaftlichen Ansatz auf die kriminalistische Falluntersuchung an.

Die Analyse konzentriert sich auf die am Tatort vorgefundene Symbolik mit ihren komplexen Bedeutungsgehalten. Die Autorin orientiert sich dabei an den Analysemethoden der Criminal Investigative Analysis, wie sie international v.a. in den USA und in GB zur Aufklärung von Ritualverbrechen eingesetzt werden. Sie verbindet diesen Analyseansatz mit einer tiefenpsychologischen Deutung, orientiert an C.G. Jung, welche zur Erstellung eines Täter- und Opferprofiles überleiten kann. Wesentliche Elemente wie die Inszenierung des Tötungsaktes, die Platzierung der Leiche durch die Täter und die overkill action in der Tatausführung werden detailliert herausgearbeitet und ergeben ein symbolisch strukturiertes Tatort-Umfeld. Das Buch beschreibt den konkreten Fall eines Gewaltverbrechens mit rituellem Hintergrund, das sich im November 2007 in einem Gebäude der Brooke-Wavell-Barracks in Berlin-Spandau ereignet hat – ein Fall, der bis heute nicht aufgeklärt werden konnte. Die Autorin kennt den Tatort aus eigener Anschauung und Einsatzerfahrung; sie war auf dem betreffenden Objekt als Sicherheitsfachkraft zur Tatortsicherung eingesetzt.

Veranstalter: Arkadien Verlag
Auskünfte: Tel. 0176 25456817

 

Eintritt: 5,- / 3,- €

Aktuell

Das Kulturradio vom rbb und das Literaturhaus Berlin schreiben den Walter-Serner-Preis 2017 aus.

Autorinnen und Autoren sind eingeladen, bis zum 30. September 2017 unveröffentlichte Kurzgeschichten einzusenden, die vom „Leben in den großen Städten“ erzählen.
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